Eichenprozes­­sions­spinner­bekämpfung – Schädlinge sicher entfernen und bekämpfen

Was sollten Sie über den Eichenprozes­sionsspinner wissen?


Eichenprozessionsspinner Detailaufnahme

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea L.) – kurz EPS – ist ein Nachtfalter, der vorwiegend an Stiel- und Traubeneichen, aber auch vereinzelt an Roteichen und Hainbuchen vorkommt.

Seine zunehmende Verbreitung verdankt er dem milder werdenden Klima in unseren Breitengraden. Seine mediale Präsenz hingegen verdankt er der starken Allergenen Wirkung auf Menschen und Tiere.

Der Eichenprozessionsspinner bevorzugt warm-trockenes Klima und befällt daher bevorzugt Einzelbäume, Bestandesränder und lichte Eichenwälder.

Biologie

Der unscheinbare Falter ist 25 bis 32 mm groß, nachtaktiv und schwärmt in den Monaten Juli bis September. Die EPS-Weibchen legen ihre Eier innerhalb weniger Tage an ein- bis dreijährigen Trieben im oberen Kronenbereich. Die Jungraupen überwintern im Ei und können daher Temperaturen bis -29 °C überstehen.
Die EPS-Raupen schlüpfen je nach Temperatur von April bis Anfang Mai. Kurz darauf häufen sie sich zu den sogenannten „Prozessionen“ an, welche auch ihren deutschen Namen begründen. Gemeinsam wandern diese zum Fressen abends in die Baumkrone. Bis zum letztendlichen Falterstadium durchleben die EPS insgesamt sechs Stadien.
Erst ab dem dritten Stadium sind die auf den Schädlingen befindlichen Haare allergen. Abhängig von der Temperatur hüllen sich die Altraupen Mitte bis Ende Juni in ockerfarbene Kokons und verpuppen sich. Nach drei bis fünf Wochen schlüpfen die entwickelten Falter und der Kreislauf beginnt von neuem. 

Nahaufnahme des Eichenprozessionsspinners
Eichen-Prozessionsspinner – von Kleuske

Allergene Wirkung von EPS-Raupenhaaren

Neben den Fraßschäden, die die Schädlinge an den Bäumen verursachen, ist vor allem ihre Gefährlichkeit für Menschen und Tiere hervorzuheben. Die Brennhaare, welche ab dem dritten Larvenstadium ein gefährliches Toxin enthalten, sind mit Widerhaken versehen und lösen bei Kontakt starke allergische Reaktionen aus. Dies tritt sowohl bei Berührung, als auch beim Einatmen auf und betrifft auch Haustiere wie Hunde, Katzen oder Pferde.
Das Toxin der Brennhaare ist
über mehrere Jahre aktiv. Deshalb ist es für Mensch und Tier wichtig, sich von befallenen Bäumen fern zu halten. Gefahr herrscht nicht nur bei einem direkten Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner, sondern auch bei indirektem Kontakt durch beispielsweise vom Wind davongetragene Brennhaare. Daher sollten EPS oder deren Nester zeitnah und äußerst gründlich entfernt werden, bevor diese sich weiter verbreiten können.

Wo sollten Sie Eichenprozessionsspinner bekämpfen lassen?

Eine Bekämpfung sollte dort in Erwägung gezogen werden, wo Menschen durch die Gifthaare gefährdet sind und eine länger andauernde Absperrung des befallenen Geländes unmöglich ist. Zuständig zur Abwehr der Gesundheitsgefahr auf öffentlichem Gelände sind die Gemeinden, bei Privatgrundstücken die Eigentümer.
Vor allem in Parkanlagen, Gärten, im öffentlichen Raum (z.B. Schulen), entlang ausgezeichneter Wanderwege, in (Wald-)Kindergärten und an wohnortnahen Waldrändern, sowie in Naherholungsgebieten sollten Sie die Schädlinge schnellstmöglich entfernen lassen.

Sie möchten Eichenprozessionsspinner in Forchheim, Erlangen, Nürnberg, Fürth, Bayreuth, Bamberg, Pegnitz, Schwabach und Umgebung bekämpfen lassen?

Kein Problem! Wir sind Ihr erfahrener Baumpflegebetrieb für die sichere und rückstandslose Beseitigung von Eichenprozessionsspinnern in und um Forchheim, Erlangen, Nürnberg, Fürth, Bayreuth, Bamberg, Pegnitz und Schwabach. Nehmen Sie für schnelle Hilfe jetzt Kontakt mit uns auf.


Nest des Eichenprozessionsspinners
Raupennest – von
Magnus Manske

Wie können Sie erkennen, ob Ihr Baum betroffen ist?

Der Befall durch den Eichenprozessionsspinner ist sowohl durch die in die Baumkrone wandernden Raupen ersichtlich, als auch durch die großen Raupen- oder Gespinstnester vor allem an der Unterseite von größeren Ästen, die vom Stamm abgehen, am Stamm selbst oder an Astgabeln zu erkennen. Bei einem sehr starken Befall können durchaus auch Eichenprozessionsspinner am Boden beziehungsweise im Gras zu finden sein.


Warum sollten Sie uns bei einem Befall kontaktieren?

Um die Gefahr einer allergischen Reaktion schnellstmöglich einzudämmen sollten Sie schnell handeln. Damit Sie sich wieder sicher fühlen können und keine Dritten geschädigt werden bieten wir Ihnen die fachgerechte und rückstandslose Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung inklusive Entsorgung der Larven und Larvennester an. Dadurch wird die Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier reduziert, ganz ohne den Baum dabei zu beschädigen.

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