Kompensationsmaßnahmen I Ausgleich & Ersatz

Kompensations­maßnahmen – wir schaffen Aus­­­­gleich und ersetzen

In den letzten Jahren stieg der Flächenverbrauch und die Flächenversiegelung in Deutschland stark an. Um dabei gleichzeitig so schonend wie möglich mit der Natur und der Ressource „Fläche“ umzugehen, wurde die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung ausgearbeitet. Seit 2010 ist diese im neuen Bundesnaturschutzgesetz verankert und bundeseinheitlich gültig.


Kompensation von Höhlenbrütern

Was ist der Unter­schied zwischen Ausgleichsmaßnah­men und Ersatz­maßnahmen?

Führt ein Bau- oder sonstiges Vorhaben zu einem Eingriff in Natur oder Landschaft, muss dieses gemäß Bundesnaturschutzgesetz durch Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden. Dies kann sowohl durch eine Ausgleichsmaßnahme als auch durch eine Ersatzmaßnahme geschehen. Ausgleichsmaßnahmen schaffen Kompensationen in räumlich funktionalem Zusammenhang und stellen dabei eine Renaturierung oder Rekultivierung dar. Diese müssen entweder am Ort des Eingriffs selbst stattfinden oder sich auf diesen direkt auswirken. Durch diesen Ausgleich sollen die beeinträchtigten Funktionen des Naturhaushaltes und Landschaftsbildes gleichartig wiederhergestellt werden.
Da dies häufig nicht oder nicht vollständig möglich ist, darf die Kompensation auch in Form von Ersatzmaßnahmen erfolgen. Ersatzmaßnahmen sind Maßnahmen, welche die Natur oder Landschaft in größerer Entfernung vom Eingriffsort verbessern und dabei in gleichwertiger Weise die beeinträchtigten Funktionen ersetzen. Sie müssen dabei in sachlich funktionellem Zusammenhang zum eigentlichen Eingriff stehen. Jedoch genügt es bei der Ersatzmaßnahme ähnliche und nicht wie bei der Ausgleichsmaßnahmen identische Funktionen herzustellen. Zu beachten ist aber, dass bei der Ersatzmaßnahme mindestens das ökologische Niveau erreicht wird, welches auch durch die Durchführung einer Ausgleichsmaßnahme erreicht worden wäre.

Hinsichtlich ihrer Eignung zur Kompensation sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gleichgestellt.

Was bedeutet dies für Bau- und Vorhabenträger?

Für Bau- als auch Vorhabenträger stellt sich die Kompensationspflicht häufig als unangenehm dar, da sie mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden ist. Hinzu kommt das Problem, dass entsprechend geeignete Grundstücke oft nicht oder nicht sofort zur Verfügung stehen, wodurch es häufig zu einer Verzögerung des Genehmigungsverfahren kommt.

Aber wir lassen Sie nicht im Stich …

… und bieten Ihnen folgende Leistungen:

Ausgleichsmaßnahmen:

  • Hilfestellung bei der Konzeption der konkreten Maßnahmen
  • Hilfe bei der Suche nach Flächen im räumlich funktionalen Zusammenhang
  • Unterstützung bei fachlichen Fragestellungen und der Kommunikation mit zuständigen Ämtern
  • Planung, Organisation und Durchführung der Ausgleichsmaßnahmen
  • Übernahme von eventuellen, wiederkehrenden Pflegemaßnahmen

Ersatzmaßnahmen:

  • Hilfe bei der Suche nach in Frage kommenden Flächen
  • Beratung zu fachlichen Fragestellungen
  • Durchführung der geforderten Maßnahmen
  • Kommunikation mit den zuständigen Ämtern
  • Übernahme von regelmäßig notwendigen Pflegemaßnahmen

Mit unseren umfassenden Dienstleistungen kümmern wir uns um alle Arbeitsschritte, angefangen bei der Vermessung der Flächen über die Umgestaltung bis hin zur endgültigen Fertigstellung und Abnahme der Maßnahmen durch die zu­ständigen Stellen.

Darüber hinaus bieten wir für Dienstleister und Planungsbüros die Beratung bei Organisation, technischer Umsetzung und Verwaltung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen an.

Warum sollten Sie Ihre Kompensationsmaßnahme von uns durchführen lassen?

✓ Know-how und Erfahrung bei allen Arbeitsschritten
✓ akkurate Arbeitsweise
✓ Sie werden bei der Planung von Anfang an mit einbezogen
✓ einfache und unkomplizierte Abwicklung